Rauhnächte – magische Zeit zwischen den Jahren mit deinem Tier

Was sind die Rauhnächte? Wie kann ich die magische, geschenkte Zeit zwischen den Jahren „sinnvoll“ nutzen? Können Tiere in den Rauhnächten wirklich sprechen? Um diese und weitere Bereiche geht es in diesem Artikel
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Geschenkte Zeit zwischen den Jahren

Für die Rauhnächte gibt es verschiedene Bezeichnungen. Eine mögliche Erklärung könnte aus dem Mittelhochdeutschen „ruch“ kommen, was für haarig, pelzig steht. Daraus kann man den Bezug zur wilden Jagd herleiten. Die wilde Jagd um Odin und Frau Holle/Frau Percht zieht während der Rauhnächte über die Lande und im Alpenraum gibt es noch die Perchtenläufe.

Eine andere Ableitung kommt vom Räuchern, was ein großer „Bestandteil“ der Rauchnächte ausmacht. Früher wurde grundsätzlich viel geräuchert, zum Schutz, zum Dank, gegen Unwetter und Dämonen, bei Krankheiten, wenn jemand gestorben war, für gute Ernte, usw. Daher spricht man mancherorts auch von den Rauchnächten. In den Rauchnächten schütze der Rauch von Salbei und Wacholder vor den umherziehenden Geistern und Dämonen. 

Vielleicht kommt der Begriff Raunacht auch vom Raunen, das man währende dieser Tage vernahm. Die Stürme, die über die Lande tobten, die Wesen aus der Anderswelt, die den Menschen etwas „zuraunten“, zuflüsterten. Denn die Schleier zur Anderswelt sind dieser Tag weit offen, so fällt es leicht, mit Naturwesen, Krafttieren, Verstorbenen zu kommunizieren. Eine andere Möglichkeit kann auch auf das raue Klima, das während dieser Zeit herrschte, zurückführen.

Das waren nur ein paar mögliche Erklärungen, letztendlich finde ich es wichtiger, diese Zeit einfach zu nutzen statt sie „perfekt beschreiben“ zu können. Weitere, mir bekannte Bezeichnungen sind noch die Zwölften, Glöckelnächte, Raubnächte, oder auch die Zwischennächte. Bei uns war es immer die „Zeit zwischen den Jahren“, was ja auch ganz gut passt. 

Hundeblog Teaser Rauhnaechte Tiere 1

Wie entstandene die magischen Rauhnächte?

Die Menschen früher orientierten sich am Mond und an der Natur, so wussten sie, wann der beste Zeitpunkt für die Aussaat, die Ernte etc. war. Ende des 16 Jahrhunderts kam man dann auf die Idee, statt den Mond die Sonne als „Maßstab“ zu nutzen. So entstand unser heutiger gregorianischer Kalender. Der Mond braucht ca. 29,5 Tage, um die Erde einmal zu umkreisen (von Neumond zu Neumond). Somit hat ein Mondjahr ~ 354 Tage. Um einmal die Sonne zu umkreisen, benötigt die Erde ~ 365 Tage. So kam es zu einer Differenz an Tagen – das Sonnenjahr hat 11 Tage/12 Nächte mehr als das ursprüngliche Mondjahr. Daraus entstanden die Rauhnächte, geschenkte Zeit „zwischen den Jahren“. Die Kelten feierten schon diese Zeit zwischen der Wintersonnwende, der Wiedergeburt des Lichts (Yule ~ 21. Dezember) und dem Dreikönigstag am 6. Januar, die heiligen Nächte.

Worum geht es in den Rauhnächen?

Vor allem um die eigene Einkehr, die Stille (zu genießen und „auszuhalten“), der eigenen inneren Stimme zu lauschen, das alte Jahr friedvoll loszulassen, sich auf die Energie des neuen Jahres einzustimmen, um Träume und Visionen – um zu sich selbst zu finden.

Und das geht nun mal am besten in der Dunkelheit und der Stille. Wenn wir uns dem Alltagstrubel entziehen und in die Stille gehen. Durch bewusste Auszeiten, Räuchern und sich mit der reinigenden Kraft der Räucherpflanzen zu verbinden, indem wir uns Fragen stellen und unserer Seele lauschen, was wir WIRKLICH wollen, wer wir WIRKLICH sind. 

Das gelingt im Winter und gerade in dieser dunkelsten, magisch-mystischen Zeit im Jahr einfach besser als im Sommer wo sich alles Leben draußen abspielt.

Die Schleier zur Anderswelt sind dünn, weit offen, so können wir jederzeit unsere Ahnen, Krafttiere, Naturwesen um Rat und Hilfe bitten. Aber auch zu unserer ureigenen Essenz, unserer Seele, dem göttlichen in uns, wie immer du es nennst, können wir uns jetzt leichter verbinden. Lauschen, wahrnehmen, fühlen – darum geht es in den Rauhnächten.

Rauhnaechte mit Hund PIN

3 Tipps, was du in den Rauhnächten von deinem Tier lernen kannst

  1. Unsere geliebten vierbeinigen und gefiederten Freunde machen es uns jeden Tag vor – sie leben im Hier und Jetzt. Grübeln nicht, was sie gestern „falsch“ gemacht haben, haben keine Angst vor morgen und was da wieder „schlimmes“ passieren kann. Nein, sie sind einfach da, jetzt, hier, in diesem Moment. Mit ihrer ganzen Präsenz. Wie oft bist du wirklich „ganz bei einer Sache“?
  2. Und wenn sie etwas tun, dann tun sie es mit purer Leidenschaft. Wenn wir sie lassen. Meine Hunde lieben es manchmal einfach nur im Dreck zu buddeln, sie machen das mit solch einer Hingabe, als gäbe es nichts Schöneres. Und in dem Moment ist es auch so. Das Buddeln ist JETZT das größte für sie, darin gehen sie voll auf, dem schenken sie ihre Aufmerksamkeit und Energie. Frage dich doch mal, was ist deine Leidenschaft? Lebst du die schon? Bist du in dem Moment auch voll und ganz in deiner Energie?
  3. Dein Tier bewertet dich nicht. Es ist ihm vollkommen egal, ob deine Haare ordentlich gekämmt sind, ob du perfekt geschminkt bist und die teuren, angesagten Markenklamotten trägst. Es liebt dich auch völlig zerzaust, in Matschstiefeln nach dem langen Spaziergang bedingungslos. Wie sehr liebst du selbst dich bedingungslos? Wo passt du dich noch an, weil du glaubst, dass das nötig ist um gemocht zu werden, dazu zu gehören? Wie sehr bewertest du andere Menschen? Oder das Verhalten deines Tieres, vielleicht auch in Bezug zu anderen Tieren?

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Lerne von deinem Tier – nicht nur in den Rauhnächten

Dein Tier meint es immer gut mit dir, auch wenn wir das vielleicht nicht immer sehen. Es möchte an deiner Seite sein, gemeinsam mit dir Neues entdecken, dir manchmal den Spiegel vorhalten, dir ein Lehrer und Freund sein. Nutze die Rauhnächte (und natürlich auch das ganze andere Restjahr) um dein Tier zu beobachten, von ihm die Leidenschaft für etwas, die vollkommene Präsenz im Hier und Jetz und die Bedingungslosigkeit zu lernen. Das sind nur einige Aspekte, wo Tiere uns oftmals einfach einen Schritt voraus sind 😉. 

Nutze die Rauhnächte und nimm dein Tier einfach mal jeden Tag BEWUSST wahr. Das mach ich doch eh wirst du jetzt denken. Ja, du nimmst dein Tier wahr, aber auch ganz BEWUSST? Spürst du die Liebe und Dankbarkeit deiner Katze, wenn sie zum Kuscheln zu dir kommt, oder kraulst du es dann einfach während du weiter fern siehst? Ist dir bewusst, dass es ein Vertrauensbeweis ist, wenn dein Pferd über eine Brücke geht, die es gar nicht kennt? Usw. Spüre mal in den Rauhnächten in dein Tier hinein und nimm es wirklich wahr.

Können Tiere in den Rauhnächten sprechen? 

Es gibt viele Mythen zu den Rauhnächten. Ein Mythos ist, dass Tiere während der Rauchnächte, anderen Überlieferungen zu Folgen in der heiligen Nacht (Weihnachten), sprechen können. Doch wehe dem, der sie versteht… der wird im Folgejahr sterben.

Ich kann dir versichern, als Tierkommunikatorin spreche ich auch in dieser Zeit zwischen den Jahren mit Tieren – und erfreue mich bester Gesundheit 😉. Es fällt den Menschen einfach leichter. Ein Zauber liegt in dieser Zeit, dem wir uns nur schwer entziehen können. Also lass dich ein und lausche auch du deinem Tier was es dir raunt.

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Weitere Mythen rund um die geschenkte Zeit zwischen den Jahren

Allerlei Geister und wilde Gesellen, die wilde Jagd, angeführt von Odin dem Göttervater, zogen über die Lande in den Rauhnächten. So durfte man keine Wäsche draußen aufhängen, denn wenn sich die wilde Jagd darin verfing, starb jemand aus dem Haus im kommenden Jahr.

Ebenso mussten die Räder stillstehen, Mühlräder, Spinnräder, alle Arbeit musste ruhen. Die Menschen sollten sich auf sich besinnen. Nur die drei Nornen, die Schicksalsweberinnen, spannen die Lebensfäden der Menschen.

Vor den Rauhnächten musste alles ordentlich aufgeräumt sein. In „Dreckecken“ fühlte sich böse Geister wohl und niemand wollte die im Haus haben. 

Es wurden Haus, Stall und der Hof geräuchert – auch das sollte die Geister vertreiben und die Bewohner schützen. Gleichzeitig beugte man so Krankheiten vor, die Winter waren karg und eisig, da wurde man schnell krank.

Geweihte Kerzen wurden aufgestellt (diese waren teuer) um Unheil und Dämonen abzuwehren.

Geliehenes brachte man zurück und forderte sein Verliehenes ein.

Frau Holle, die auch mit der wilden Jagd umherzog, stellte man Milch, Brei, Gebäck, Met unter einen Hollerbusch (Holunder).

Der wilden Jagd legte man Kupfergeld vor die Tür, damit sie Wegegeld hatten und schnell weiterzogen.

Es gibt noch viele solcher Mythen und Überlieferungen, welche kennst du?

Fazit

Die Rauhnächte laden ein, bewusst Zeit mit sich selbst aber auch unseren geliebten Tieren zu verbringen. In „alten Zeiten“ zu schwelgen aber genau so auch im Hier und Jetzt präsent zu sein. Das alte Jahr (und bspw. auch Menschen oder Angewohnheiten) loszulassen – in Frieden, so dass Platz wird für Neues, für die Wunder des kommenden Jahres. Überall wo wir an etwas festhalten, was uns aber nicht gut tut, uns nicht weiterbringt, blockiert, traurig macht, etc. schließen wir energetisch die Türen zu dem, was uns helfen, uns wieder fröhlich machen kann, was uns nährt, uns Kraft und Energie schenkt. Nimm dir auch hier ein Beispiel an deinem Tier – jeden Tag startet es voller Vorfreude in einen neuen Tag.

Ich wünsche dir und deinem Tier gesegnete Rauhnächte und wenn du diese gemeinsam mit deinem Liebling verbringen möchtest, so lade ich dich ein in den „Rauhnachtkurs gemeinsam mit deinem Tier“. Du lernst, dich in dein Tier einzufühlen und gehst gemeinsam mit ihm täglich auf einen Spaziergang durch das kommende Jahr – damit du dich jetzt schon auf die Energie einstimmen kannst. 

Herzlichst, deine Ina

Ina Allard 1

Hey, ich bin Ina und begleite Menschen mit ihren Tieren dabei, in die volle Kraft zu kommen, die Magie im Augenblick zu spüren, sich mit ihrem Tier, der Anderswelt und sich selbst (wieder) zu verbinden. Ich bin Tierkommunikatorin, energetische Heilerin, schamanisch Wirkende, Akasha-Medium und folge einfach dem Ruf der Natur und dem Lauf des Jahreskreises.

Erfahre mehr über mich: www.verbindung-zur-seele.de

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